Der Ätna am Mittwochmorgen.

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Die Vulkane Ätna und Stromboli sind am Mittwoch ausgebrochen. Lavafontänen schossen etwa vom Ätna auf Sizilien bis zu 500 Meter hoch in den Nachthimmel, wie Medien am Mittwoch berichteten. Aus dem Krater auf der Südostseite stieg eine dicke Asche- und Rauchwolke in die Luft.

Seit eineinhalb Monaten rumorte der Ätna nicht mehr. Der Vulkan hatte zuletzt Mitte Februar über mehrere Wochen immer wieder in zahlreichen Ausbrüchen Feuer und Asche gespuckt. Zugleich kam es auch auf der Vulkaninsel Stromboli im Norden Siziliens zu einer Eruption. Der Krater des Vulkans Stromboli schleuderte glühendes Gestein in die Umgebung, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie berichtete. Verletzt wurde niemand. Asche- und Lavaströme seien bis zur Küste der Insel im Norden Siziliens geflossen.

Ascheregen

Der Stromboli gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Die Insel liegt etwa 65 Kilometer nördlich der Nordostspitze Siziliens und hat nur wenige hundert Einwohner. Er ist Teil der Äolischen Inseln nahe Sizilien. Am 3. Juli 2019 war der Vulkan massiv ausgebrochen, ein 35-jähriger Wanderer aus Sizilien kam dabei ums Leben.

Die beiden Vulkane brechen immer wieder aus. Der Ätna liegt im Osten der Insel. Für die Menschen um den mehr als 3.300 Meter hohen Berg besteht bei den Ausbrüchen meist keine Gefahr. Oft regnet es danach Asche vom Himmel. Zuletzt ereigneten sich die Ausbrüche meist am Abend und in der Nacht. Wegen des Ascheregens muss immer wieder der Flughafen der Stadt Catania am Fuße des Vulkans geschlossen werden. (APA, 19.5.2021)