Der Vorschlag der EU soll am 26. Mai vorgelegt werden.

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Große Technologie-Konzerne wie Facebook und Google sollen nach dem Willen der Europäischen Union (EU) stärker dagegen vorgehen, dass Falschinformationen zu Geld gemacht werden. Die Vorgaben und Prüfungsverfahren etwa für Einnahmen aus Online-Werbung sollten entsprechend verschärft werden, hieß es in einem Dokument der EU-Kommission, in das die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt.

Auch kleinere Online-Unternehmen und -Plattformen sollen sich zu dem Ziel bekennen. Der Vorschlag soll eine freiwillige Selbstverpflichtung aus dem Jahr 2018 erweitern, die auch Twitter und Microsoft und andere unterschrieben haben. Der Vorschlag der EU soll am 26. Mai vorgelegt werden. (Reuters, 20.5.2021)