"Meine eigene Reise an der Spitze der FPÖ ist aber mit dem heutigen Tag zu Ende. Ich wünsche meiner Nachfolgerin / meinem Nachfolger in dieser Funktion viel Erfolg für die Zukunft." Mit diesen Worten ist Norbert Hofer am Dienstag – für viele überraschend – als Obmann der FPÖ zurückgetreten. Obwohl sich der Zweikampf mit Klubchef Herbert Kickl immer mehr zuspitzte, rechnete mit dem schnellen Abgang niemand.

Während Harald Stefan einstweilen seinen Posten übernimmt, wird bereits über Hofers Nachfolge beraten und gerätselt. Wenig überraschend hat sich Herbert Kickl bereits dazu geäußert und kundgetan, seinen Beitrag leisten zu wollen. Doch auch der oberösterreichische Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner, der einen Wechsel in die Bundespartei bisher immer ausgeschlossen hat, könnte infrage komme; ebenso wie Udo Landbauer und Dominik Nepp, die durchaus Ambitionen im Bund haben.

Kam Hofers Rücktritt für Sie überraschend? Wer sollte das Amt des FPÖ-Obmanns übernehmen? Welche Nachfolge halten Sie für wahrscheinlich? Wie sollte sich die FPÖ künftig positionieren? Diskutieren Sie im Forum! (mawa, 2.6.2021)