Zu Verzögerung bei der Entwicklung kam es offenbar wegen der Implementierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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Derzeit ist die Nutzung des eigenen Whatsapp-Kontos nur in Verbindung mit einem einzelnen Gerät möglich, obwohl sich User schon länger die Verwendung auf mehreren Smartphones wünschen. Nachdem Gerüchte eine entsprechende Funktion schon länger nahelegen, bestätigen Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Whatsapp-Chef Will Cathart in einem Chat mit dem Twitter-Account Wabetainfo jetzt, dass diese derzeit in Entwicklung ist.

In den kommenden Monaten soll es bereits eine Betaphase für das Feature geben, mit dem künftig bis zu vier verknüpfte Geräte auf das eigene Whatsapp-Konto zugreifen können. Auch auf iPads soll dies möglich sein, bestätigte Cathart.

Problem mit Verschlüsselung gelöst

Zu Verzögerung bei der Entwicklung kam es offenbar wegen der Implementierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, berichtet "t3n". Da die Daten nur kurzzeitig auf den Whatsapp-Servern gepeichert werden, sei eine dauerhafte Synchronisierung mehrerer Geräte schwierig. Das Problem soll inzwischen jedoch gelöst worden sein: "Es wird immer noch Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein", schreibt Zuckerberg im veröffentlichten Chat-Protokoll. Außerdem spricht er von einer "eleganten und bestmöglichen Lösung". Wie diese aussieht, bleibt allerdings offen.

Abgesehen davon kündigten Zuckerberg und Cathart zwei weitere neue Funktionen an. Neben einem "Einmal ansehen"-Feature soll auch der Disappearing Mode weiterentwickelt werden. Offenbar ist hier geplant, das einmalige Anzeigen von Nachrichten zu ermöglichen. So können Inhalte gesendet werden, die nach einmaligem Betrachten wieder verschwinden. (red, 3.6.2021)