Forza Azzuri. Miau.

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Wer wird Europameister? Die Deutschen und die Spanier haben am öftesten gewonnen

Der Euro ist nicht nur der Name unserer Währung, also des Geldes, mit dem wir überall bezahlen. Euro ist auch die Abkürzung für die Europameisterschaft im Fußball. Normalerweise wird alle vier Jahre geschaut, wer aktuell die beste Nation auf unserem Kontinent ist. Diesmal mussten die Fans aber fünf Jahre warten, weil das Turnier wegen Corona 2020 nicht gespielt werden konnte. Bei den Männern gibt es das Turnier seit 1960, bei den Frauen erst seit 1984. Am erfolgreichsten mit je drei Turniersiegen bei den Männern waren bisher die Deutschen und die Spanier. Amtierender Europameister – so nennt man immer den Sieger vom letzten Mal – ist Portugal. Für die Österreicher lief es bisher leider nicht so gut bei den Euros. Erst zweimal durfte man mitmachen, und noch nie hat das Team ein Spiel gewonnen. Wer gewinnt heuer? Die meisten tippen auf Frankreich. Was glaubst du?

Alaba und Co wollen endlich den ersten Sieg für Österreich bei einer Euro holen.
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Sticker tauschen geht immer: Rund um die Euro ist immer etwas los

Weil die Euro zu den größten Sportveranstaltungen der Welt gehört, findet man den ganzen Sommer lang Hinweise auf das Turnier. Noch dazu findet sie heuer in ganz Europa verteilt und nicht nur in ein einem oder zwei Ländern statt. Ganz viele Firmen drucken deshalb bekannte Fußballer auf Getränkedosen und Essensverpackungen oder machen im Fernsehen Werbung mit ihnen. Musiker bringen EM-Songs raus und hoffen, so ein bisschen was von der Aufmerksamkeit abzubekommen.

Sammelst du auch?
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Sehr viele Menschen sammeln auch die beliebten Panini-Sticker der Spieler in einem Album. Diese lassen sich hervorragend mit Freunden tauschen oder klatschen. Noch nie von Kartenklatschen gehört? Frag mal einen älteren Bruder, eine Cousine oder deine Eltern. Die zeigen dir, wie man die Bildchen leicht faltet und mit leichten Windstößen umklopft. Ein perfektes Schulhofspiel.

Das Mutterland des Fußballs: Österreichs Frauen spielen nächstes Jahr wieder mit

Sollte es bei den Männern heuer nicht klappen, können wir immer noch auf die österreichischen Fußballerinnen hoffen. Denn Fußball ist zum Glück schon lange keine reine Männer- oder Bubensache mehr. Mittlerweile machen sich auch immer mehr Personen dafür stark, dass Fußballerinnen für ihre Leistungen im Nationalteam gleich viel Geld verdienen sollen wie ihre männlichen Kollegen. Die nächste Frauen-Euro findet jedenfalls 2022 in England statt. Genauso wie die beiden Halbfinale und das Finale der Männer heuer. Das ist auch deshalb besonders, weil England als das Mutterland des Fußballs gilt. Das bedeutet, dass das Spiel mit unseren heutigen Regeln dort erfunden wurde. Neben England zählen noch Irland, Schottland und Wales zu den Gründerverbänden. Ohne die Zustimmung von mindestens zwei dieser vier Länder darf keine Fußballregel verändert werden. (Fabian Sommavilla, 11.6.2021)