Die Bundesschulsprecherin des Schuljahres 2020/2021 Alexandra Bosek von der Schülerunion.

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Wien – Mit Ende des Schuljahrs – am morgigen Freitag beginnen die Sommerferien auch im Süden und Westen – steht die Zusammensetzung der nächsten Bundesschülervertretung (BSV) fest: Die ÖVP-nahe Schülerunion wird auch im kommenden Schuljahr 2021/22 den Bundesschulsprecher bzw. die Bundesschulsprecherin stellen. Bei den Schülervertretungswahlen in den einzelnen Bundesländern erreichte die ÖVP-Schülerorganisation erneut 22 von 29 Mandaten in der BSV.

Die Aktion Kritischer Schüler_innen (AKS), eine Vorfeldorganisation der SPÖ, hat wie im Vorjahr sechs BSV-Mandate ergattert. Neu vertreten sind in der Bundesschülervertretung diesmal außerdem die JUNOS Schüler_innen: Die NEOS-Schülerfraktion konnte bei ihrem ersten Antritt einen der drei Landesschulsprecher-Posten in Tirol ergattern. Die Fraktion Forward.BGLD, die im Vorjahr im Burgenland ein Mandat erreicht hatte, ist nicht mehr in der BSV vertreten.

Die Schulsprecherinnen und Schulsprecher der AHS, der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) und der Berufsschulen haben bis gestern, Mittwoch, die jeweiligen Landesschülervertretungen gewählt, außerdem wurden zwei Sprecher-Posten der Zentrallehranstalten bestimmt. Diese 29 Mandatare bilden die Bundesschülervertretung, die dann Mitte September den Bundesschulsprecher für das Schuljahr 2021/22 küren wird. (APA, 8.7.2021)