Mögliche Menschenrechtsverletzungen der nigerianischen Regierung sind für die USA ein Grund, Verhandlungen über den Kauf von Kampfhubschraubern auszusetzen.

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Washington – Die USA haben offenbar einen Vorschlag zum Verkauf von Waffen im Wert von 875 Millionen Dollar (736,97 Mio. Euro) an Nigeria wegen Bedenken über mögliche Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung auf Eis gelegt. Wie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Reuters erklären, wurde der Verkauf von zwölf Kampfhubschraubern des Typs AH-1 Cobra von Bell samt Ersatztriebwerke, Navigationssystemen und Munition in den zuständigen Parlamentsausschüssen vertagt.

Zuständig für die Genehmigung des Deals sind der Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats und der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses. In beiden Parlamentskammern haben die Demokraten von US-Präsident Joe Biden die Mehrheit. (APA, 30.7.2021)