In Griechenland sind vor allem die nördlichen Vororte von Athen seit Tagen von schlimmen Feuern betroffen. Die Brände sind aktuell aufgrund der besseren Windverhältnisse unter Kontrolle. Seit Dienstag haben Löschhubschrauber Brandherde aus der Luft bekämpft.

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Ein Feuer im Vorort Varibobi hinterließ dutzende Autos, über 100 Häuser und 27 Geschäfte in Schutt und Asche. Rund 1.250 Hektar Wald sind zerstört.

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Die Stadt Athen versinkt aufgrund der Brände im Norden unter einer Rauchwolke. Die Feinstaubwerte sind fast zehnmal höher als die EU-Grenzwerte.

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Auch auf der Peloponnes, in unmittelbarer Nähe zu den antiken Stätten und archäologischen Ausgrabungen von Olympia, wüteten in der Nacht auf Donnerstag Feuer. Der Großbrand konnte rechtzeitig eingedämmt werden, die Gefahr ist aber noch nicht vorbei.

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Während Touristen in Marmaris in der türkischen Provinz Mugla baden gehen, toben in den Wäldern dahinter heftige Waldbrände. Auch die Urlaubsregion Antalya ist betroffen. Mindestens acht Menschen sind bisher durch die Brände in der Türkei gestorben. Nach offiziellen Angaben bekämpfte die Feuerwehr in der Türkei über 160 Brände, von denen die meisten gelöscht worden sind.

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Die Feuer treffen vor allem die Lokalbevölkerung hart. Allein in der Südtürkei sollen über 100.000 Hektar Land den Feuern zum Opfer gefallen sein. In Mugla mussten 16.000 Menschen evakuiert werden.

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Satellitenbilder zeigen Teile des Ausmaßes der Katstrophe in Mugla.

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Von einem Badestrand in Catania, Sizilien, ist durch die heftigen Feuer nicht mehr viel übrig. Auf der süditalienischen Insel tobten vergangene Woche weitere Feuer. Auch in anderen Regionen Italiens wüten weiterhin viele Brände. Drei Feuer brachen unweit von Neapel aus.

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Auch in Albanien, im Kosovo und in Bulgarien toben in Europa gerade Waldbrände. Im fernen Kalifornien in den USA versuchen ebenfalls Feuerwehrkräfte die jährlichen Brände unter Kontrolle zu halten (im Bild). (red, 5.8.2021)

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