Messi kann wieder lächeln.

Foto: AP Photo/Francois Mori

FRANKREICH:

"Le Parisien": "Pariser! Eine außerordentliche Geschichte beginnt mit der Ankunft von Lionel Messi in Paris. (...) Auf sportlicher Ebene wird sich der Club mit einer Angriffslinie, bestehend aus Neymar, Mbappe und Messi, seinem Ziel nähern können: der Champions League."

"L'Equipe": "Hier ist Messi. Der argentinische Star ist in Paris angekommen. Eine andere Galaxie. Der sechsmalige Weltfußballer hat gestern Abend für zwei Jahre (mit einer Option) bei PSG unterschrieben. Paris Saint-Germain kann nicht mehr größer träumen."

"Liberation": "Es bleibt abzuwarten, welche sportliche Bedeutung der unglaubliche Vorgang hat, der zu Messis Ankunft in Frankreich führte. Für die Champions League, hinter der Qatar Sports Investments (QSI) seit dem Kauf des Hauptstadtclubs über den Staatsfonds im Jahr 2011 her ist, bleibt dieser sportliche Sinn erhalten."

SPANIEN:

"Mundo Deportivo": "Lächelnd kam Leo in Paris an. Er trug ein weißes Hemd, auf dem bereits der Schlachtruf von PSG stand – ein erster Stich, der die Seinen schmerzte. Der, der am Sonntag noch bitterlich geweint hatte, weil er nicht bei Barca bleiben konnte, hatte die Seite bereits gewechselt. Innen drinnen ist Leo sicher weiter traurig. Aber wegen seiner Frau und seiner Kinder kann er nicht in der Ecke stehen und weinen. Es ist Zeit, wieder zu kämpfen, und bei PSG trifft er auf Freunde und eine Elitemannschaft."

"Sport": "Messi ist für Barca bereits Geschichte. Die schönste Geschichte, die je erzählt wurde. Paris ist eine wundervolle Stadt. Und bei PSG wird er seinen Freund Neymar wiedertreffen. Aber es wird nicht dasselbe sein. Er wird in der Lage sein, Hunderte von Toren zu erzielen. Er kann wieder die Champions League gewinnen, aber er wird es mit gebrochenem Herzen tun."

"AS": "Messi ist gegangen und es ist frustrierend, dass PSG ihn haben kann und Barca nicht. Und Neymar, Mbappe, Sergio Ramos, Donnarumma, Hakimi. Die Art und Weise, in der (UEFA-Präsident Aleksander) Ceferin die Richtlinien des finanziellen 'Fairplay' außer Acht lässt und es verschiedenen staatlichen Clubs oder solchen mit 'Petromillionären' im Rücken erlaubt, dieses Thema völlig zu ignorieren, ist beschämend."

"El Pais": "Leo Messi ist schon seit einigen Jahren ein nostalgischer Spieler. Einer dieser Männer, die in ihren Dreißigern wissen, dass sie nie mehr besser werden können, als sie es bereits waren. Einer von denen, die schon in jungen Jahren verstehen, dass das Beste plötzlich vorbei ist."

DEUTSCHLAND:

"Bild": "Voila! Der Messi-Wahnsinn! Lionel Messi (34) ist seit gestern Spieler von Paris St-Germain, komplettiert die Weltauswahl um die beiden Superstars Neymar (29) und Kylian Mbappe (22). 21 Jahre Barcelona sind dann Geschichte! Am Sonntag hatte Messi unter Tränen den Abschied von seinem Herzensverein verkündet. Am Camp Nou wurde gestern schon sein riesiges Foto von der Fassade abgerissen. Alles vorbei!"

"Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Geld & Mehr. Eine frische Seite in Messis Leben: Er soll PSG mit einer Riege von Stars zu neuen Höhen führen – ein Transfer, der Paris elektrisiert. Die Fans von Paris Saint-Germain haben schon die Ankunft vieler internationaler Stars erlebt. Man denke nur an Neymar, Zlatan Ibrahimovic oder David Beckham. Doch Lionel Messi ist eine andere Dimension. Warum aber wechselt Messi gerade zu PSG? Das Finanzielle dürfte im Vordergrund stehen."

"Süddeutsche Zeitung": "Paris rollt den roten Teppich aus. Die Spekulationen haben ein Ende: Lionel Messi einigt sich mit Paris Saint-Germain auf einen mit mindestens 35 Millionen Euro Gehalt dotierten Vertrag. Das neue Abenteuer bei Paris Saint-Germain wird Messi an der Seite von exquisiten Fußballern starten."

"Die Welt": "Messis Ankunft löst Ekstase aus. Unter riesigem Rummel begann am Dienstag das spannende und weltweit beobachtete Kapitel Paris Saint-Germain für den sechsmaligen Weltfußballer."

ITALIEN:

"La Repubblica": "Das Lachen nach dem Weinen – Messi in Paris ist Realität."

"Corriere della Sera": "Je suis Messi (Ich bin Messi) – der Floh erobert Paris, das ihn wie einen König empfängt."

"Gazzetta dello Sport": "Paris hat sich für einen Messi aufgeopfert."

"Tuttosport": "Frag mich, ob ich glücklich bin: Messi von den Tränen in Barcelona in den Rausch von Paris."