Der Hauptzeitfresser ist das Smartphone, das im Schnitt rund 44 Stunden pro Woche genutzt wird.

Foto: AP

Die Corona-Pandemie hat den regelmäßigen physischen Kontakt zu Freunden phasenweise fast gänzlich verunmöglicht. Entsprechend sitzen seit Beginn der Pandemie besonders junge Menschen vermehrt vor dem Bildschirm. In Deutschland waren es heuer im Durchschnitt rund 70 Stunden pro Woche, zeigt die Postbank-Jugend-Digitalstudie zum Jahr 2021. Bereits im Frühjahr 2020, der Zeit des ersten Lockdowns, waren es rund 71,5 Stunden pro Woche, 2019 hingegen nur 58 Stunden.

Für die Studie wurden in den Monaten Mai und Juni 2021 rund 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren in Deutschland befragt, sie ist repräsentativ.

Smartphonezeit deutlich gewachsen

Ungefähr ein Drittel der Bildschirmzeit wird demnach für Ausbildung, Schule oder Studium investiert – circa 3,6 Stunden. 2019 waren das noch 2,5 Stunden. Der Hauptzeitfresser ist das Smartphone, das im Schnitt rund 44 Stunden pro Woche genutzt wird. 2020 waren es noch 40,9 Stunden, 2019 nur 36 Stunden. Auch in Zukunft dürfte das Smartphone der wichtigste Begleiter bleiben, nämlich für alle Online-Aktivitäten und nicht nur in der Freizeit, befinden die Studienautoren der Postbank. (red, 12.8.2021)