Marco Schwarz: "Schauen, dass ich so rasch wie möglich in den Skizirkus zurückkehren kann"

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Kitzbühel – ÖSV-Läufer Marco Schwarz hat sich am Mittwoch beim Training auf der Resterhöhe am Knöchel verletzt. Der 26-jährige Kärntner fädelte beim Slalomtraining mit dem linken Ski ein und erlitt dabei einen Einriss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk. Das ergab eine MRT Untersuchung im Gesundheitszentrum Kitzbühel.

Keine Operation

"Wichtig ist, dass Marco nicht operiert werden muss. Wenn die Therapie ohne Probleme verläuft, kann er vermutlich in sechs Wochen wieder in das Skitraining zurückkehren", so Thomas Gstrein, der behandelnde Arzt.

Schwarz nach der Untersuchung: "Das ist Glück im Unglück. Ich habe eingefädelt und dann hat es mir den Ski gefressen. Das ist blöd gelaufen. Jetzt werde ich gleich mit der Rehabilitation beginnen und schauen, dass ich so rasch wie möglich in den Skizirkus zurückkehren kann."

Operation

Speed-Spezialistin Michaela Heider hat sich im Super-G-Training einen Bänderriss im rechten Ellenbogen zugezogen. Wie der ÖSV am Mittwoch bekannt gab, wurde die Steirerin nach ihrem vergangene Woche in Sölden passierten Malheur erfolgreich operiert. Heider konnte die Universitätsklinik Innsbruck bereits wieder verlassen. Wie Klinkdirektor Rohit Arora erklärte, seien die Prognosen für eine Heilung "gut". (red, APA, 3.11.2021)