Seit etwas mehr als einer Woche befindet sich Österreich nun wieder im Lockdown. Geschäfte haben bis auf wenige Ausnahmen geschlossen, ebenso die Gastronomie, Fitnessstudios, Theater, Museen und viele weitere Einrichtungen, die für Freizeitaktivitäten, das körperliche Wohlbefinden, die Weiterbildung sowie den sozialen Kontakt zu anderen dienen. Nach nun fast zwei Jahren Pandemie ist dieser Vorgang wahrlich kein neuer mehr. Zwar ergaben sich aus diesen Zeiten der Entbehrung auch Möglichkeiten für Neues – viele Unternehmen und Lokale haben ihre Verkaufsstrategien erweitert und kreativ gestaltet. Click and Collect sowie das Angebot der Onlineshops und Lieferservices wurden optimiert.

Menschenleere Straßen – was in den bisherigen Lockdowns ein gewohnter Anblick war, zeigt sich beim Schlendern durch die Städte momentan vielerorts nicht.
Foto: Lisa Leutner ap

Doch generell sind vieler des Lockdowns müde. Zu lange wurden Hoffnungen geschürt, dass sich ein Winter wie letztes Jahr nicht wiederholen würde, man mit der Impfung quasi ein Freiticket aus der Pandemie erhalten und zurück zur Normalität kehren würde. Lange Zeit wurden außerdem auf politischer Ebene die Warnungen zahlreicher Expertinnen und Experten ignoriert – so lange, bis ein Lockdown der einzig mögliche Schritt zu sein schien, um das Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren. Doch viele tragen diesen nicht mehr mit. Dass immer weniger Menschen der Maßnahme etwas abgewinnen können, zeigt sich relativ schnell bei einem Spaziergang durch Innenstädte, in den Öffis oder einem Blick in soziale Medien. Dieser Beitrag zeigt, dass die Toleranz und das Verständnis für einen Lockdown immer geringer werden:

"Steffl98" kann das bestätigen:

Wie ernst nehmen Sie diesen vierten Lockdown?

Wie stark reduzieren Sie momentan Ihre Kontakte? Was machen Sie trotz Lockdowns? Welche alternativen Maßnahmen würden Ihrer Ansicht nach mehr greifen, um die vierte Welle zu brechen? Tauschen Sie sich im Forum aus! (mawa, 30.11.2021)