An den Universitäten sind männliche Studierende etwas häufiger geimpft als weibliche. (87 gegenüber 85 Prozent)

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In Österreich waren mit Ende November bereits 55 Prozent der Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren gegen Covid-19 vollimmunisiert, also doppelt geimpft bzw. genesen und einmal geimpft. Ende September waren es erst 43 Prozent. Auch bei den Studierenden gab es bei einer bereits hohen Impfquote noch eine leichte Steigerung auf 86 Prozent, zeigen am Dienstag veröffentlichte Daten der Statistik Austria.

Unterschiede nach Schultyp

In den Schulen gilt weiter: je älter die Schüler, umso häufiger sind sie geimpft. In der Sekundarstufe 1 sind demnach 37 Prozent der Schüler ab zwölf geimpft, in der Sekundarstufe 2 sind es 64 Prozent. Allerdings gibt es auch bei den Älteren je nach Schultyp große Unterschiede. So liegt der Anteil in der AHS-Oberstufe bei 72 und in den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) bei 66 Prozent, in den berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) inklusive Polytechnischer Schulen hingegen nur bei 52 Prozent. Berufsschüler sind zu 62 Prozent geimpft. Relativ gering ist die Impfquote unter Sonderschülern mit 40 Prozent.

Nach Bundesländern ist der Wert im Burgenland mit 65 Prozent am höchsten, gefolgt von Niederösterreich (61), Wien (59), Tirol (57), der Steiermark (54) und Vorarlberg (53). Die niedrigsten Quoten finden sich in Oberösterreich (45), Kärnten (46) und Salzburg (50).

Für Kinder zwischen fünf und elf Jahren wurde die Impfung erst Ende November zugelassen, für diese wurden noch keine Daten aus der Verknüpfung von Schulstatistik und Nationalem Impfregister vorgelegt. Mit Mitte Dezember waren allerdings laut Gesundheitsministerium bereits mehr als 85.000 Kinder gegen Covid-19 geimpft. Zum Vergleich: Von den Vorschulklassen bis zur zweiten Klasse Mittelschule bzw. AHS gibt es rund 530.000 Schülerinnen und Schüler.

Leichte Steigerung bei Studierenden

Noch einmal leicht gestiegen ist die Impfquote bei den Studierenden zwischen Ende Oktober (84 Prozent) und Ende November (86). Etwas höher sind die Zahlen nach wie vor an den öffentlichen Unis und Fachhochschulen (86 Prozent), an den Pädagogischen Hochschulen (PH) sind es 85 Prozent, an den Privatunis 81. Männliche Studierende sind etwas häufiger geimpft als weibliche (87 gegenüber 85 Prozent)

Nach Bundesländern ist bei den Studentinnen und Studenten die Impfquote in Wien und Niederösterreich am höchsten (87), knapp gefolgt von der Steiermark und Tirol (jeweils 86) sowie Vorarlberg und dem Burgenland (je 85). Schlusslicht ist Kärnten (80) knapp vor Salzburg (81) und Oberösterreich (83). (APA, red, 21.12.2021)