Hier zu sehen ist das iPhone 13.

Foto: AP / Richard Drew

Es ranken sich schon länger Gerüchte um mögliche Pläne Apples, ein faltbares iPhone zu veröffentlichen. Als möglichen Release-Zeitraum nannte Analyst Ming-Chi Kuo in früheren Berichten das Jahr 2023. Die erste Generation soll laut ihm mit einem acht Zoll großen, flexiblen Oled-Display ausgestattet sein und 15 bis 20 Millionen Kunden anlocken. Viel mehr ist bisher nicht bekannt.

Ein Twitter-Posting von Anfang Jänner gibt den Debatten nun wieder frischen Wind. "Für diejenigen, die sich für ein faltbares iPhone interessieren: Apple arbeitet an und testet definitiv mehrere Prototypen mit faltbaren Displays. Allerdings gibt es bei der Technologie der faltbaren Displays noch zu viele Kompromisse", schreibt der Leaker "dylandkt" auf der Kurznachrichtenplattform.

Kleiner Markt

Außerdem gebe es laut ihm Bedenken darüber, ob sich faltbare Smartphones tatsächlich einen Platz auf dem Markt erkämpfen können werden. "Daher ist Apple bestrebt, den Markt genau zu beobachten und die Fehler seiner Konkurrenten zu verbessern", heißt es weiter. Apple wolle außerdem aufpassen, designtechnisch keinen Rückschritt gegenüber dem aktuellen Formfaktor des iPhones zu riskieren, berichtet "Techradar".

Der Markt für faltbare Smartphones ist derzeit noch relativ überschaubar, 2020 wurde branchenweit nur 2,8 Millionen Stück verkauft. 80 Prozent davon stammten von Samsung, das mit dem Galaxy Z Flip und Fold bereits die dritte Generation seiner Foldables veröffentlicht hat. (red, 8.1.2022)