Der mit "Farmville" groß gewordene Entwickler Zynga spezialisierte sich in den Folgejahren auf eine Reihe von mobilen Games.

Foto: ROBERT GALBRAITH/Reuters

Der Games-Entwickler Zynga, der mit dem ursprünglichen Facebook-Game "Farmville" bekannt wurde, wird vom Videospiekonzern Take-Two übernommen. Im Rahmen des Deals wurde Zynga mit 12,7 Milliarden Dollar bewertet, der Kauf wird in Cash und Aktien abgewickelt. Die ausstehenden Zynga-Aktien würden für 9,86 Dollar je Papier erworben. Das entspricht einem Plus von mehr als 64 Prozent zum letzten Schlusskurs.

Konsolidierung der Games-Branche

Vorbörslich legten die Zynga-Aktien an der Wallstreet mehr als 40 Prozent auf 8,89 Dollar zu. Die Übernahme solle bis Ende Juni abgeschlossen sein. Mit dem Deal konsolidiert sich die Gaming-Industrie weiter. Take-Two, das mit erfolgreichen Franchises wie "Grand Theft Auto", "NBA 2K", "Mafia", "PGA Tour 2K", "Civilization", "Borderlands" und "Max Payne" sowie mit Labels wie Rockstar Games und 2K ohnehin zu den Branchengrößen zählte, baut seine Position damit weiter aus.

Die beiden Unternehmen versprechen sich durch die Übernahme Synergieeffekte. Nach zwei Jahren sollen dadurch 100 Millionen Dollar jährlich eingespart werden können. Für Take-Two bedeutet der Deal auch mehr Titel und Expertise auf mobilen Plattformen, auf die sich Zynga in den vergangenen Jahren spezialisiert hat. (Reuters/red, 10.1.2022)