Die spanische Hilfsorganisation Open Arms brachte fast 30 Menschen in Sicherheit, die auf einem überfüllten Holzboot auf dem Meer trieben.

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Rom – Private Hilfsorganisationen haben im zentralen Mittelmeer über 100 Menschen aus Seenot gerettet. Die Crew der "Geo Barents" rettete in der Früh 80 Menschen von einem auf dem Meer treibenden Schlauchboot, teilte die Organisation Ärzte ohne Grenzen am Samstag auf Twitter mit. Die spanischen Seenotretterinnen und Seenotretter von Open Arms brachten nach eigenen Angaben fast 30 Menschen von einem überfüllten Holzboot in Sicherheit, das drohte zu sinken. Die Bootsmigranten hätten in Libyen abgelegt.

Von Nordafrika aus wagen immer wieder Menschen die gefährliche Überfahrt in Richtung Italien oder Malta, um in die EU zu gelangen, weil sie dort auf ein besseres Leben hoffen. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums kamen Stand Donnerstag heuer bisher etwas mehr als 5.470 Migranten in Booten an der Küste Italiens an. Diese Zahl liegt leicht über der desselben Vorjahreszeitraums (rund 5.300). (APA, 5.3.2022)