Am zehnten Tag des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gingen erneut Tausende weltweit auf die Straße, um für Frieden und gegen den Krieg zu demonstrieren. In Städten wie Wien, Paris oder Tokio zogen Menschen mit blaugelben Flaggen und Schildern durch die Straßen. Mancherorts wird aber auch für die Gegenseite demonstriert. (red, 5.3.2022)

In Wien wurde Samstagnachmittag erneut unter anderem mit dem Slogan "Stop the war" gegen den Krieg in der Ukraine demonstriert.
In Den Haag in den Niederlanden fanden sich zahlreiche Protestierende mit pro-ukrainischen Plakaten im Koekamp-Park ein.
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Auch am Pariser Place de la Republique versammelten sich Protestierende.
Diese Demonstrantin in Paris will Putin "und seinen Freunden helfen, den Weg zur Hölle zu finden".
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In Tokio, Japan, demonstrierten laut Angaben der Gruppe ukrainischer Organisatorinnen und Organisatoren rund 4.000 Menschen gegen den Krieg.
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Die Menschen zogen durch den zentral gelegenen Bezirk Shibuya.
Foto: IMAGO/ZUMA Wire/Takumi Wada
In Genf trug eine Demonstrantin ein Kleid aus Gasmasken.
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Aber nicht auf allen Demonstrationen ist die ukrainische gelb-blaue Flagge so omnipräsent: Schon am Freitag fanden in der serbischen Hauptstadt prorussische Demonstrationen statt.
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Und am Samstag fanden auch in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, Demonstrationen statt, die Russland unterstützten. "Russland rettet den Donbass" oder "Das ist die Schuld der Nato" stand etwa auf Schildern der Demonstrierenden.
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