Tesla sagt ukrainischen Beschäftigten zu, sie weiterzubeschäftigen.

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Ukrainische Tesla-Mitarbeiter, die in ihre Heimat zurückkehren müssen, um gegen Russland in den Krieg zu ziehen, werden beim Elektroauto-Hersteller weiterbeschäftigt und bekommen zudem eine Gehaltsfortzahlung. Das teilte der Konzern in einer E-Mail an seine Beschäftigten in der Region Europa, Naher Osten und Afrika mit. Die Regelung soll zunächst für drei volle Monate gelten, danach werde die Situation in der Ukraine neu evaluiert, hieß es in dem Mail, das dem US-Sender Cnbc zugespielt wurde.

In der Nachricht führten die Tesla-Verantwortlichen weitere Hilfsmaßnahmen an, die der Konzern zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung in Angriff genommen habe. So seien diverse Supercharger-Schnellladestationen in den Grenzregionen in Polen, Ungarn und der Slowakei freigeschaltet worden, die von Tesla-Inhabern, aber auch von Besitzern anderer Elektrofahrzeuge gratis genutzt werden können. Damit sollen Transporte und Hilfsfahrten aus der und in die Ukraine erleichtert werden.

Tesla half bei Starlink für die Ukraine mit

Den europäischen Tesla-Beschäftigten dankte der Konzern auch für die schnelle Bereitstellung des Satelliten-Internets Starlink für die Ukraine. Um die Lieferung hunderter Geräte in wenigen Tagen zu bewerkstelligen, habe Spacex mit Tesla kooperiert.

Die Tesla-Belegschaft sorgte neben des Transports unter anderem dafür, dass das Equipment richtig konfiguriert, aber auch die notwendigen Kabel sowie Großakkus zur Energieversorgung bereitgestellt wurden. Über 40 Freiwillige sollen sich dafür gemeldet haben, auch der neue Fabrikstandort bei Berlin sei involviert gewesen. (red, 10.3.2022)