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Insgesamt wurden am Samstag 664.807 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet, davon waren 615.523 aussagekräftigere PCR-Tests mit einer Positiv-Rate von 7,2 Prozent.

Foto: AP / Brett Phibbs

Wien – 44.465 Corona-Infektionen sind in Österreich am Samstag, eine Woche nach dem "Öffnungstag" mit weitgehendem Wegfall der meisten Maßnahmen mit Ausnahme von Wien, gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Schnitt erhöhte sich mit diesem Rekordwert für diesen Wochentag so auf 39.510, die Sieben-Tage-Inzidenz auf 3.079,9 Fälle auf 100.000 Einwohner und liegt damit wieder bei mehr als 3.000.

Die Öffnungsschritte wirkten als "Infektionsbeschleuniger", vorigen Samstag wurden noch 31.289 neue Infektionen und 289.414 aktive Fälle gezählt, inzwischen sind es 373.314, ein Anstieg von fast 30 Prozent in sieben Tagen. Weniger drastisch fiel die Zunahme bei den Krankenhauspatienten aus, 2.754 Personen und am Samstag gemeldet, vor einer Woche waren es noch 2.547 gewesen, was einen Anstieg von rund acht Prozent bedeutet. Die Zahl der Intensivpatienten ist im selben Zeitraum um zehn Prozent oder um 21 auf 181 Menschen zurückgegangen.

468 Erstimpfungen am Freitag

Siebzehn Todesfälle gab es seit gestern, im Sieben-Tage-Schnitt waren es täglich 27,7 und in Summe 194 Todesfälle in einer Woche. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 15.180 Tote in Österreich gefordert.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 664.807 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet, davon waren 615.523 aussagekräftigere PCR-Tests mit einer Positiv-Rate von 7,2 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt etwas unter dem Schnitt der vergangenen Woche von 7,9 Prozent.

5.198 Impfungen sind am Freitag durchgeführt worden, davon waren 468 Erststiche. 69,4 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz, damit ist dieser Anteil rückläufig: Vorigen Samstag waren es noch 69,9 Prozent. Bei der Altersgruppe über 55 Jahre liegt der Impfschutz jedoch jenseits der 80 Prozent, bei den 75- bis 84-Jährigen bei 88,2 Prozent und bei der Gruppe 85 plus bei 85,4 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 14,2 Prozent ausgewiesen.

Das Bundesland mit der höchsten Siebe-Tage-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 3.538,8, gefolgt von Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich (3.532,2, 3.498 bzw. 3.208,2). Weiters folgen Salzburg (3.116,4), das Burgenland (2.837,1), Tirol (2.730,4), Kärnten (2.583,1) und Wien (2.533,6). Bei den vier letztgenannten Bundesländern liegt die Inzidenz unter dem Österreich-Schnitt von 3.079,9. (APA, 12.3.2022)