Der LASK schied als letzter österreichischer Verein aus.

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St. Pölten – Der LASK hat zum Abschluss der österreichischen Fußball-Europacup-Saison noch einmal Punkte für die Uefa-Fünfjahreswertung gesammelt. Dank dem Last-Minute-4:3-Erfolg im Rückspiel der Europa Conference League gegen Slavia Prag wurde der neue Allzeitrekordwert auf 10,4 Zähler geschraubt. Die bisherige Bestmarke war seit der Saison 2017/18, in der Salzburg erst im Europa-League-Halbfinale gescheitert war, bei 9,75 Punkten gelegen.

"Wir blicken auf eine historische Europacupsaison zurück. Wohl noch nie zuvor wurden innerhalb eines Jahres so viele Rekorde auf- und eingestellt. Ganz besonders freut mich, dass mehrere unserer Klubs einen wesentlichen Beitrag zu diesem historischen Punkterekord in der Uefa-Fünfjahreswertung geleistet haben", sagte Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer in einer Aussendung. Salzburg mit der erstmaligen Teilnahme am Achtelfinale der Champions League und Rapid als Umsteiger von der Europa League ins Sechzehntelfinale der Conference League hatten ebenfalls europäisch überwintert.

Drei Vereine überwinterten

Drei österreichischen Teams in einer Saison war das zuletzt 1983/84 geglückt. Mehr waren es deshalb nicht, da Sturm Graz in einer "Champions-League-Gruppe" in der Europa League um den Aufstieg nicht mitreden konnte und sich die Wiener Austria in der Conference-League-Quali gegen Breidablik blamierte.

Salzburg war bereits zum fünften Mal in Folge im Europacup-Frühjahr dabei. Die Bullen sorgten auch für die meisten Punkte und somit dafür, dass Österreich als Achter der Uefa-Wertung so gut dasteht wie zuletzt 1986/87.

"Mit Rang acht in der Uefa-Tabelle stehen jetzt nur noch die ganz großen Nationen des europäischen Fußballs vor uns. Dass wir in puncto finanzielle Möglichkeiten im internationalen Vergleich nicht unter den Top Ten stehen, zeigt die tolle Arbeit unserer Klubs in den letzten Jahren. Auf diese Erfolge können wir alle zusammen stolz sein, und wir freuen uns jetzt schon auf weitere internationale Sternstunden in der kommenden Saison", verlautete Ebenbauer. (APA, 18.3.2022)