In Bedrängnis: Roberto Mancini.

Foto: Imago/Fabio Ferrari

Rom – Nach dem verpassten WM-Startplatz hat Italiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini noch keine Entscheidung über seine Zukunft gefällt. "Nehmen wir uns die Zeit, um nachzudenken und Klarheit zu bekommen", schrieb Mancini am Samstag bei Instagram. "Der einzig richtige Schritt jetzt ist, den Kopf hochzunehmen und an der Zukunft zu arbeiten." Am Donnerstag waren die Azzurri durch ein 0:1 gegen Nordmazedonien im Play-off für die letzten Startplätze der WM in Katar gescheitert.

Die italienischen Nationalspieler, die Verbandsfunktionäre und auch Experten sprechen sich für eine Fortsetzung mit dem 57-jährigen Mancini aus, der ohnehin noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" war für Samstag eine Unterredung des Trainers mit Verbandschef Gabriele Gravina vorgesehen. Es wird erwartet, dass der Coach erst nach dem sportlich unbedeutenden Länderspiel am Dienstag gegen die Türkei auswärts in Konya eine Entscheidung verkündet.

Sollte der Trainer zurücktreten, gilt Ex-Nationalspieler Fabio Cannavaro laut Berichten als Favorit auf die Nachfolge. Dem erst 48-Jährigen könnte Routinier Marcello Lippi als Technischer Direktor der Nationalmannschaft zur Seite gestellt werden – die beiden waren 2006 als Kapitän und Trainer in Deutschland Weltmeister geworden. (APA, 26.3.2022)