Bitter.

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Die Arsenal-Frauen haben sich im Viertelfinale der Champions League gegen den VfL Wolfsburg verabschieden müssen. Nach dem 1:1 im Hinspiel hieß es im Retourmatch in Deutschland am Donnerstag 0:2 aus der Sicht des Teams aus London. Mit Torfrau Manuela Zinsberger und Laura Wienroither (ab 79. Minute) war damit auch für zwei Österreicherinnen Endstation. Jill Roord (9.) und Leah Williamson (73./Eigentor), die den Ball unglücklich durch Zinsbergers Beine lenkte, trafen.

Roord scorte gegen ihr Ex-Team nach einem Getümmel im Strafraum infolge eines Eckballs. Mit dem Rücken zum Tor schob die Niederländerin den Ball ein. In der zweiten Hälfte verwalteten die Wolfsburgerinnen das Ergebnis geschickt, Arsenal agierte offensiv zu harmlos. Mit dem Eigentor von Innenverteidigerin Williamson schmolzen die Chancen auf ein Happy End in der Volkswagen Arena weiter.

Im Halbfinale bekommen es die Wölfinnen nun mit dem FC Barcelona zu tun. Barca hatte sich am Vortag im spanischen Clasico gegen Real Madrid zu Hause mit 5:2 durchgesetzt – vor der Rekordkulisse 91.553 Zuschauern im Camp Nou. Mehr waren noch nie bei einem Frauen-Fußballmatch im Stadion. (APA, 31.3.2022)