Auch wenn das Rutschen am meisten Spaß macht: Das Schwimmen will gelernt sein.

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Wien – Da aufgrund der Corona-Pandemie Schwimmkurse in den Schulen oft abgesagt wurden, hat die Stadt Wien nun ein sommerliches Angebot vorgestellt. Mit diesem sollen Volksschülerinnen und Volksschüler den Schwimmunterricht nachholen können, wie Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und der für Bildung und Bäder zuständige Stadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) bei einem Medientermin am Montag erläuterten. Von der Initiative "Wien schwimmt!" sollen rund 1.100 Kinder profitieren.

Die Kurse finden in den Sommerferien in verschiedenen Bädern statt. Das Angebot richtet sich an Kids, die in den vergangenen drei Schuljahren die dritte Klasse Volksschule besucht und den Schulschwimmunterricht wegen der Bäderschließungen versäumt haben. Auf dem Programm stehen zehntägige Intensivschwimmkurse, in denen die wichtigsten Kenntnisse erlernt werden können.

Prävention gegen Badeunfällen

Die Anmeldung ist ab Mai möglich. Die Kosten betragen 25 Euro pro Kind. Abgehalten werden die Kurse von Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrern der Wiener Bäder.

"Wir lassen damit kein Kind zurück und legen einen klaren Fokus auf die Schwimmkompetenz der Kinder", betonte Wiederkehr bei der Präsentation des Projekts. Auch Hacker zeigte sich überzeugt: "Schwimmkurse sind die beste Prävention gegen Badeunfälle. Darüber hinaus ist Schwimmen ein großartiger Sport für Kinder. Sie kräftigen ihre Muskulatur, verbessern Ausdauer und Koordination." (APA, 4.4.2022)