Mehr als 2.500 Menschen liegen in Österreich immer noch mit einer Covid-Erkrankung in den Spitälern.

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In den vergangenen 24 Stunden wurden österreichweit 12.504 Neuinfektionen registriert. Der Vergleichswert von vergangenem Samstag, dem 2. April, war 19.043.

Die derzeitige Corona-Welle flacht damit weiter ab, auch die Limitierung der Corona-Tests zeigt sich bei den sinkenden Fallzahlen. Weniger Neuinfektionen hat es zuletzt am 8. Jänner mit 7.407 Fällen gegeben- jedoch bei deutlich mehr Tests. Am darauffolgenden Samstag, den 15. Jänner, waren es dann mit 16.749 bereits doppelt so viele binnen 24 Stunden gewesen.

Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 nun bei 1.150,4

Weiter gesunken ist am Samstag auch der Schnitt der vergangenen sieben Tage auf nunmehr 14.757 Neuinfektionen. Österreichweit gab es 202.812 laborbestätigte aktive Fälle, um 16.205 weniger als am Tag zuvor. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Niederösterreich mit 1.405,7, gefolgt von Wien mit 1.391,9, Vorarlberg mit 1.297,5 und dem Burgenland mit 1.252,9. Dahinter reihen sich Oberösterreich (1.118), Kärnten (951,4), Salzburg (902,4), die Steiermark (888,2) und Tirol (678). Bundesweit liegt sie bei 1.150,4.

Im Krankenhaus mussten am Samstag 2.528 Covid-19-Patientinnen und Patienten betreut werden, um 70 weniger als am Freitag. 208 Menschen werden auf Intensivstationen behandelt, um fünf mehr als am Vortag. Innerhalb der vergangenen Woche ist die Zahl der Schwerkranken um 17 zurückgegangen.

Positivrate in Kärnten bei 40 Prozent

Die 12.504 Neuinfektionen kamen bei 382.974 aussagekräftige PCR-Tests heraus, die Positivrate betrug somit 3,3 Prozent. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich mit 298.897 nicht mal 300.000 genaue PCR-Analysen durchgeführt, die Positivrate lag bei 4,9 Prozent. Bei den einzelnen Bundesländern gibt es jedoch deutliche Unterschiede. So verzeichnete Kärnten in den vergangenen 24 Stunden eine Positiv-Rate von 40,9 Prozent, hier wurden überhaupt nur 267 PCR-Tests pro 100.000 Einwohner durchgeführt. Der Österreich-Schnitt lag seit Freitag bei 4.265 PCR-Analysen pro 100.000 Einwohner.

Sehr hoch fiel die Positivrate aufgrund er niedrigen Testzahl auch in Oberösterreich aus, sie betrug 30,47. Nur 432 PCR-Analysen wurden in den vergangenen 24 Stunden pro 100.000 Einwohner durchgeführt. In Vorarlberg waren es nur 514, die Positivrate betrug im westlichsten Bundesland 28,5 Prozent.

236 Erstimpfungen am Freitag

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 3.976.750 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 3.757.730 Personen. Sehr hoch ist die Zahl der Todesfälle, allein in der vergangenen Woche wurden 251 Covid-19-Tote registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie bereits 180,5 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Am Freitag wurden österreichweit 4.769 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. Davon waren lediglich 236 Erststiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.818.162 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.185.000 Menschen und somit 68,9 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. In der vergangenen Woche sind 18.721 Impfzertifikate ausgelaufen. (APA, 9.4.2022)