Derzeit werden 206 Personen mit dem Virus auf Intensivstationen betreut.

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Wien – Erstmals seit Jänner sind am Montag in Österreich unter 10.000 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Die Behörden meldeten 8.033 Corona-Neuinfektionen, somit gab es in Österreich bisher 3.995.418 positive Testergebnisse.

Die Spitalsauslastung wuchs um zwei belegte Betten auf 2.497, ging aber innerhalb einer Woche um 473 Betroffene zurück. 16 weitere Covid-Tote bedeuten 16.242 Opfer seit Pandemiebeginn, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

Fast vier Millionen Ansteckungen seit Pandemiebeginn

Im Burgenland kamen innerhalb eines Tages 327 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 526 und in Niederösterreich 2.154. Aus Oberösterreich wurden 1.212 neue Fälle gemeldet, aus Salzburg 515 und aus der Steiermark 346. In Tirol waren es 358 positive Tests, in Vorarlberg 372 und in Wien 2.223.

Der Schnitt der täglichen neuen Fälle in der vergangenen Woche sank auf 13.680 Fälle und die Sieben-Tage-Inzidenz auf 1.066 je 100.000 Einwohner. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich fast vier Millionen bestätigte Ansteckungen gegeben, 3.995.418 waren es bis Montag (Stand 9.30 Uhr), bei einer erwartbar hohen Dunkelziffer.

8,8 Prozent der Tests positiv

Eine Infektion überstanden haben bisher 3.799.939 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 20.823 als wieder virusfrei. Allein innerhalb der vergangenen sieben Tage sind aber auch 240 weitere Corona-infizierte Menschen im Land gestorben. Mit Montag gab es in Österreich 179.237 aktive Fälle, 12.806 weniger als am Tag zuvor.

206 von insgesamt 2.497 Spitalspatienten wurden zum Wochenstart intensivmedizinisch betreut. Diese Zahl stieg seit Sonntag um 15 Schwerstkranke und ging innerhalb einer Woche um 20 Patienten zurück.

Der niedrigen Zahl der Neuinfektionen stand eine für Montag übliche niedrige Testzahl der vergangenen 24 Stunden gegenüber. 91.634 PCR-Tests wurden gemeldet, im Tagesschnitt der vergangenen Woche waren es rund 280.000. Die Positivrate von Sonntag auf Montag betrug 8,8 Prozent, die der Vorwoche 4,9 Prozent.

25 Erstimpfungen am Sonntag

Auch die Zahl der Impfungen war gering. 508 Stiche wurden am Sonntag durchgeführt, so wenig wie seit Beginn der Verabreichungen um den Jahreswechsel 2020/21 nicht mehr. Davon waren nur 25 Erststiche sowie 67 Zweit- und 416 Drittimpfungen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.818.418 Personen zumindest eine Impfung erhalten. 6.176.509 Menschen und somit 68,8 Prozent der Einwohner verfügen über einen gültigen Impfschutz. Fast 20.000 Personen ließen ihr Impfzertifikat jedoch in der Vorwoche ohne eine erforderliche Auffrischung auslaufen. (APA, red, 11.4.2022)