Helfer in der Provinz Leyte.

Foto: EPA / PNP-APS / Handout

Manila – Die Zahl der Toten durch den Tropensturm Megi auf den Philippinen ist weiter gestiegen. Mindestens 224 Menschen seien ums Leben gekommen, mehr als 140 würden noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz am Donnerstag mit. Megi, auf den Philippinen Agaton genannt, war der erste Tropensturm des Jahres und vor zehn Tagen an der Ostküste auf Land getroffen.

Die meisten Opfer wurden in der Provinz Leyte verzeichnet, 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Erdrutsche hatten hier dutzende Häuser unter sich begraben, zudem kam es zu schweren Überflutungen.

Risiko neuer Erdrutsche

Am Mittwoch hatten die Behörden die Sucharbeiten nach Vermissten wegen der großen Gefahr für die Einsatzkräfte vorübergehend ausgesetzt. Die Böden seien sehr instabil, es bestehe das Risiko neuer Erdrutsche, hieß es.

Mehr als zwei Millionen Menschen in 30 Provinzen waren von dem Sturm betroffen, gut 200.000 suchten in Evakuierungszentren Schutz. Der Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm Haiyan hatte im November 2013 mehr als 6.300 Menschen das Leben gekostet. (APA, 21.4.2022)