Wenn man seine Kinder nicht gerade McDonald, Pumuckl oder Satan nennen möchte – dies ist nämlich hierzulande verboten –, hat man bei der Wahl des Vornamens grundsätzlich eine schier unendliche Auswahl. Dass es bei gewissen Namen über Jahre hinweg eine Art Trend gibt, sieht man an Statistiken, die Aufschluss über die beliebtesten Namen geben. Dazu zählen etwa Marie, Anna oder Lena bei Mädchen und Jakob, Maximilian oder Lukas bei Buben.

Wie sind Sie bei der Namenswahl vorgegangen?
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Den passenden Vornamen zu finden fällt nicht immer leicht. Oft haben werdende Eltern unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche und können sich schwer einigen. Auch wenn man aus dem Umfeld vielleicht schon einige Babynamen kennt, sucht man vermutlich länger. Für manche ist der Babyname wiederum schon Jahre vor der Schwangerschaft klar.

Wahl des Nachnamens

Aber nicht nur beim Vornamen, auch beim Familiennamen ist es nicht immer eindeutig, wie das Kind heißen wird. Während zum Beispiel Neugeborene in Italien bislang automatisch den Namen des Vaters bekommen haben und sich das Familienrecht dort erst aktuell ändert, sieht die Situation in Österreich anders aus. Hier heißt das Kind – vorausgesetzt, die Eltern sind nicht verheiratet – automatisch so wie die Mutter. Sind die Eltern verheiratet und tragen denselben Nachnamen, wird auch das Kind so heißen. Sind sie verheiratet, tragen aber unterschiedliche Namen, kann die Sache wieder anders aussehen:

Wie haben Sie sich für den Namen Ihres Kindes entschieden?

Wie lange haben Sie den Vornamen überlegt? Haben Sie anderen Menschen vor der Geburt des Kindes davon erzählt? Welche Entscheidung haben Sie beim Familiennamen getroffen? Berichten Sie im Forum! (mawa, 11.5.2022)