Der Mikrotunnel wird etwa elf Meter unter der Donau liegen.

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Klosterneuburg/Korneuburg – Die Versorgungssysteme der Stadtgemeinden Klosterneuburg (Bezirk Tulln) und Korneuburg sollen durch einen Mikrotunnel miteinander verbunden werden. "Mit der Einhebung des rund 40 Tonnen schweren Bohrkopfs in die Startgrube beginnen nun die Bohrungsarbeiten", teilte die EVN am Freitag mit.

Im Tunnel werden Leitungen für Trinkwasser, Naturwärme, Internet sowie Strom und Gas rund elf Meter unter der Donau verlegt. Die fertige Röhre wird einen Innendurchmesser von zwei Metern aufweisen und sich über eine Länge von 460 Metern erstrecken.

Bohrer Elisabeth

Der auf den Namen "Elisabeth" getaufte Bohrer werde nun rund um die Uhr in Betrieb sein, sagte EVN-Sprecher Stefan Zach. Ende Juli soll er auf der Korneuburger Seite in Tuttendörfl wieder das Tageslicht erblicken. (APA, 3.6.2022)