Liebe Leserin, lieber Leser,

Für Krypto-Enthusiasten sind es keine guten Wochen. Mit dem Absturz des Stablecoins Terra begab sich auch Bitcoin auf Talfahrt. Bis heute hat sich der Kurs bei weitem nicht von seinem Schock erholt. Zahlreiche Anleger haben ihr gesamtes Erspartes verloren oder mussten ihr Portfolio mit massiven Verlusten abstoßen. Während Kritikerinnen und Kritiker das Projekt teilweise schon für gescheitert erklären, sind sich andere sicher, man müsse nur lange genug warten, bis der Kurs erneut in die Höhe schnelle.

Zu den bekanntesten Skeptikerinnen des Kryptouniversums zählt mittlerweile die US-Amerikanerin Molly White. Auf ihrem Blog "Web3 is going just great" dokumentiert sie Tag für Tag Beispiele für gescheiterte Kryptoprojekte, Betrugsfälle und millionenschwere Diebstähle. Damit will sie aufzeigen, dass viele Projekte "nicht wirklich so gut laufen, wie ihre Befürworter uns glauben machen wollen".

Und: Tesla-Chef Elon Musk äußert Angst vor einer Rezession und will deshalb Tausende Stellen bei dem E-Auto-Hersteller streichen. In einer internen Mail an Führungskräfte schrieb Musk, er habe ein "super schlechtes Gefühl" bezüglich der Wirtschaftsentwicklung, wie die Nachrichtenagentur Reuters zuerst meldete. Der US-Konzern müsse deswegen seine Belegschaft um rund zehn Prozent reduzieren.

Außerdem: Neben zahlreichen Investorinnen und Investoren versuchen sich auch Betrüger an Kryptowährungen zu bereichern. Immer wieder hört man Nachrichten über Schwindel, gescheiterte Unternehmen oder Diebstähle in Millionenhöhe. Allein seit Anfang letzten Jahres haben Opfer des Kryptoschwindels dadurch mehr als eine Milliarde Dollar verloren, schreibt die US-Handelsbehörde (FTC) in einem neuen Bericht.

Das und mehr lesen Sie heute bei uns, wir wünschen Ihnen frohe Lektüre!


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