Ins Hauptgebäude der Uni Wien ist wieder Leben eingekehrt. Im Vergleich zum Vorjahr musste die Bundeshauptstadt jedoch zwei Plätze im Ranking einbüßen.

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London/Wien – Mit zwei Städten ist Österreich auch heuer im QS Best Student Cities Rankings vertreten. Wien rutscht im Vergleich zum Vorjahr jedoch zwei Ränge ab und belegt Platz 16, Graz muss ebenfalls Ränge einbüßen und liegt nun auf Platz 83 statt auf Platz 71.

Bereits zum zehnten Mal veröffentlichte die auf Hochschulanalysen spezialisierte Plattform Quacquarelli Symonds (QS) das Städteranking. Insgesamt wurden 140 Städte weltweit anhand des Feedbacks von Studierenden sowie der Karrierechancen für Absolventinnen und Absolventen bewertet. Ausgewählt wurden Städte mit mindestens 250.000 Einwohnern und zwei Universitäten, die in den QS World University Rankings vertreten sind. Analysiert wurden mehr als 98.000 Umfragedaten von eingeschriebenen und ehemaligen Studierenden in der jeweiligen Stadt.

Obwohl sich beide österreichische Städte in puncto Attraktivität unter Studierenden sowie Diversität verbessern konnten, lässt sich bei den Karrierechancen ein gegenteiliger Trend beobachten. Die Arbeitgeberaktivität, die das Ausmaß misst, in dem die Absolventinnen und Absolventen einer Stadt bei Unternehmen gefragt sind, hat abgenommen. Sowohl Wien als auch Graz fallen in dieser Kennzahl zurück. Weltweit zeigt die Erhebung außerdem eine bedenkliche Entwicklung auf: Die untersuchten Uni-Städte werden für die Studierenden immer weniger erschwinglich, knapp 90 Prozent sind in dieser Hinsicht rückläufig.

London bleibt auf Platz eins

Wie schon im Vorjahr führt London das internationale Ranking an, gefolgt von Seoul und München auf Rang zwei. Deutlich aufholen konnte heuer Zürich und belegt den vierten Platz im internationalen Städtevergleich. Überzeugen konnte der britische Ranking-Sieger vor allem durch das positive Feedback der Befragten sowie die hohe Anzahl an Top-Unis und die Offenheit gegenüber internationalen Studierenden.

Während Melbourne um einen Rang auf Platz fünf aufstieg, musste Berlin einen Platz einbüßen. Sowohl Deutschland als auch Australien schaffen es auch heuer mit zwei Platzierungen unter die Top Ten. Boston bleibt die am besten bewertete Uni-Stadt in den USA und landet in diesem Jahr auf Platz elf statt neun.

(red, 29.6.2022)