Die Französinnen dominierten das Match gegen Italien.

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Justine Vanhaevermaet (li) mit Glodis Viggosdottir im Kopfballduell. Erstere rettete mit dem Ausgleich einen Punkt für Belgien.

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Mit-Favorit Frankreich hat bei der EM der Fußballerinnen in England die erste Hürde souverän gemeistert. Die Mannschaft von Nationaltrainerin Corinne Diacre bezwang zum Auftakt am Sonntag Italien mit 5:1 (5:0) und unterstrich ihre Titel-Ambitionen. Frankreich, bei den vergangenen drei EM-Turnieren jeweils im Viertelfinale ausgeschieden, setzte sich somit an die Spitze der Gruppe D.

Zuvor war Island mit einem Unentschieden ins Turnier gestartet. Beim Duell mit Belgien in Manchester kam Island zu einem 1:1 (0:0) und gab dabei eine Führung aus der Hand.

Frankreich machte bereits vor der Pause alles klar: Die überragende Grace Geyoro (9., 41., 45.), Marie-Antoinette Katoto (12.) und Delphine Cascarino (39.) trafen für die deutlich überlegenden Französinnen. Italien kam im zweiten Durchgang noch zum Ehrentreffer durch Martina Piemonte (57.).

Berglind Thorvaldsdottir, die in der 33. Minute einen Handelfmeter verschossen hatte, brachte Island in der 50. Minute in Führung. Justine Vanhaevermaet (67.) gelang mit einem verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich. (sid, 10.7.2022)

Ergebnisse Frauen-EM 2022 – Gruppe D – 1. Runde:

Sonntag

Belgien – Island 1:1 (0:0) Tore: Vanhaevermaet (67./Elfmeter) bzw. Thorvaldsdottir (50.)

Frankreich – Italien 5:1 (5:0) Tore: Geyoro (9., 40., 45.), Katoto (12.), Cascarino (38.) bzw. Piemonte (76.)