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Der VÖZ-Förderpreis Wissenschaft und Medien des Verbands Österreichischer Zeitungen wird neu ausgerichtet und heuer erstmals in drei Kategorien ausgeschrieben. Neben wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, die sich mit für Medienunternehmen relevanten Fragestellungen beschäftigen, wird auch Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet – in Form von journalistischen Text-, Video- oder Podcastbeiträgen, wobei ein aktuelles wissenschaftliches Thema laut Aussendung "für ein breites Publikum" aufbereitet worden sein muss.

Die Vergabe erfolgt auf Vorschlag von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats. Journalistinnen und Journalisten würden einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen die zunehmende Wissenschaftsskepsis leisten, "die wir aktuell in der Gesellschaft beobachten", wird Medien- und Kommunikationswissenschafter Matthias Karmasin, der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats, zitiert.

Masterarbeiten oder Dissertationen, "die praxisrelevante Fragen der Medienbranche aufgreifen und neue Impulse für Medienunternehmen liefern", können den Förderpreis Medienforschung erhalten, Arbeiten, "die sich der gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus widmen", den Hannes-Haas-Nachwuchspreis. Letzterer wird gemeinsam mit der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) und mit Unterstützung der APA – Austria Presse Agentur vergeben.

Nominierungen für den Preis für Wissenschaftsjournalismus sowie Einreichungen für die anderen beiden Preise sind bis 5. Dezember möglich. Alle Preise sind mit 2.000 Euro dotiert. (APA, 29.9.2022)