Die Kampagne "Get me out, Freud!" von Jung von Matt Donau und Wien Tourismus reüssierte beim iab-WebAd.

Foto: Sceenshot/Wien Tourismus

Wien – Die Agentur Jung von Matt Donau und ihr Kunde Wien Tourismus sind die großen Gewinner beim heurigen WebAd, dem wichtigsten Award der österreichischen Digitalwirtschaft, der am Donnerstagabend vom iab austria – interactive advertising bureau in der Wiener Marx Halle vergeben wurde.

Mit den Kampagnen "Get me out, Freud!", "United Cities of Tourism" und "Vienna Strips on Only Fans" gewannen Jung von Matt Donau und ihr Kunde Wien Tourismus dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. "Für diesen außergewöhnlichen Erfolg im Tourismusmarketing gibt es nicht nur konstant steigende Nächtigungszahlen in der Bundeshauptstadt, sondern auch den Titel 'Best in Show'. Mit 'Get me out, Freud' wagte sich Wien Tourismus erstmals ins Metaverse vor und erreichte potenzielle Wienbesucher nicht nur auf der ganzen Welt, sondern als First Mover auch in der neuen digitalen Welt", heißt es in der Aussendung.

217 Arbeiten gingen heuer in das Rennen um den WebAd, von denen es 66 auf die Shortlist geschafft haben. 39 wurden in 15 Jury-Kategorien ausgezeichnet.

Die weiteren Gewinner

Hornbach sicherte sich mit seinen Agenturpartnern Heimat Berlin, Mediaplus und Tunnel 23 einmal Gold und dreimal Silber. Über je zwei Awards können sich auch Hermann Fleischlos, Joma, Rauch, Ströck mit "Marketingleiterin des Jahres" Andrea Unger-Posch und Volvo freuen. Mediaplus, beim Media Award als "Agency of the Year" gewürdigt, holt insgesamt sieben Awards – zweimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze – mit Kampagnen für De’Longhi-Kenwood, Hornbach, Deli Dip, Hitradio Ö3 und Schöffel. DMB. punktet mit Arbeiten für Joma, Zalando sowie Land- und Forstbetriebe Österreich.

Als Nachwuchstalente des Jahres werden Emil Ullmann (Accenture Song) in der Kategorie "Kreation" und Moritz Wieser (Havas Media) in der Kategorie "Media" ausgezeichnet.

Erstmals Nachhaltigkeits-Preis

Gemeinsam mit der ESG.Initiative "Jetzt tun" und DER STANDARD zeichnet die größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft heuer erstmals Unternehmen aus, die sich den ESG-Zielen (Environment, Social, Governance) verpflichten. Limesoda überzeugt die Jury mit ihrem ganzheitlichen Verbesserungsansatz, dessen Nachhaltigkeitsziele auf den 17 SDGs (Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen) basieren. (red, 13.10.2022)