Foto: APA/dpa/Lino Mirgeler

Derzeit häufen sich die Meldungen, dass eine neue Betrugs-SMS im Umlauf ist. In dieser wird die Pfändung des Hausrats angedroht, weil man angeblich eine Forderung nicht beglichen hat. Wie immer in diesen Fällen sprechen offizielle Stellen ein Warnung aus und rufen dazu auf, nicht auf diese Nachrichten zu reagieren.

Vorsicht geboten

Wie die Rundfunk- und Telekom-Regulierungs-GmbH (RTR) in einer aktuellen Aussendung warnt, soll auch bei dieser Betrugsmasche nicht auf mitgelieferte Links geklickt werden. "Die SMS enthalten natürlich einen dubiosen Link, den man anklicken soll, um die angeblich offene Forderung mittels Zahlung umgehend begleichen zu können," wird in der Aussendung erklärt. Die Weiterführung des Links frage die Kontodaten des Opfers ab.

Die Aufforderung der RTR ist eindeutig: "Link nicht anklicken, keine Überweisung tätigen, SMS umgehend löschen! Und keinesfalls einer Aufforderung nachkommen, eine App zu installieren." Dabei handle es sich immer um Schadsoftware.

Wer die Betrüger der automatisiert verschickten SMS sind, lässt sich in der Regel nicht feststellen, da die Senderkennung gefälscht ist. Daher funktioniert auch eine Nachverfolgung nicht. Auch das Sperren bestimmter Nummern würde nur kurzfristig helfen, da die Kriminellen dann einfach von einer anderen Nummer versenden würden.

Wie erkennt man Betrugs-SMS?

Auch die RTR kennt kein Patentrezept, um Betrugs-SMS zu identifizieren. Generell sei es aber ratsam, misstrauisch zu sein und aufzupassen, ob der SMS-Text Auffälligkeiten aufweist wie beispielsweise seltsame URLs, Schreibfehler oder an unpassenden Textstellen eingebaute Sonderzeichen. "Das können Hinweise dafür sein, dass etwas nicht stimmt."

Enttarnte Fake-SMS kann man auf der Website Rufnummernmissbrauch.at melden. Damit können betrügerische Aktivitäten, die gehäuft auftreten, rasch erkannt und an andere Österreicherinnen und Österreicher kommuniziert werden. (red, 17.2.2023)