Auch der Ballhausplatz fällt in das Platzverbot anlässlich des Akademikerballs der Wiener FPÖ.

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Die Polizei wird auch heuer wieder anlässlich des von der Wiener FPÖ veranstalteten Akademikerballs am kommenden Freitag ein Platzverbot rund um die Hofburg verhängen, um Demos von der Veranstaltung fernzuhalten. Was genau geplant ist, gab die Bundespolizeidirektion Wien am Mittwochnachmittag bekannt: In die Sperrzone fallen heuer unter anderem der Minoritenplatz, der Michaeler Platz, der gesamte Heldenplatz, die Hofburg und der Burggarten.

Das geplante Platzverbot in der Wiener Innenstadt.
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Platzverbot ab 17 Uhr

Das Platzverbot wird um 17 Uhr in Kraft treten. Eine halbe Stunde davor, ab 16.30 Uhr, wird die Wiener Ringstraße zwischen Schottentor und Schwarzenbergplatz für den Verkehr gesperrt. Das bedeute, dass auch der Straßenbahnbetrieb in diesem Abschnitt nicht möglich sei, betont die Polizei. U-Bahnen seien nicht betroffen, lediglich der Aufgang zum Minoritenplatz in der U3-Station Herrengasse wird gesperrt, weil dieser im Platzverbot liegt.

Größte Sperrzone im Jahr 2014

Im Vergleich zu früheren Jahren fällt das Platzverbot eher gemäßigt aus. Die weiträumigsten Absperrungen in den vergangenen zehn Jahren anlässlich des Akademikerballs hatte es 2014 gegeben, damals inkludierte das polizeiliche Platzverbot die Ringstraße bis über den Schwarzenbergplatz hinaus. Auch die Staatsoper lag in der No-go-Area. Rund um die Zone kam es aber am Abend des 24. Jänner 2014 zu schweren Ausschreitungen auf der Straße.

Die City meiden

Für Freitag sind nach Auskunft der Polizei bisher insgesamt zehn Kundgebungen angemeldet worden, die in der Wiener Innenstadt stattfinden werden beziehungsweise dorthin unterwegs sein werden. Die Polizei ersucht um großräumige Umfahrung der City. (simo, 22.2.2023)