Heidelberg - Schwedische Wissenschafter machen auf einen gemeinsamen genetischen Risikofaktor für multiple Sklerose, Rheuma und Herzerkrankungen aufmerksam: Eine bestimmte Variante des Steuergens "MHC2TA" des Immunsystems erhöhe das Risiko, an einer der drei Krankheiten zu erkranken, um 20 bis 40 Prozent, schreibt das "Bild der Wissenschaft". Grund dafür sei eine verminderte Produktion wichtiger Abwehrproteine ("MHC-Eiweiße", die unverzichtbar für das Erkennen von Krankheitserregern sind) bei den Trägern der Genvariante - geschätzt bei bis zu 25 Prozent der Gesamtbevölkerung.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12. 4. 2005)