Am Fachbereich Kommunikations- wissenschaft steht
Stirnrunzeln am Programm, denn ganz kann man dem Prinzip
"aus drei mach vier" nicht folgen.
Redaktion
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Geschäftige Diskussionen im Publikum nach Prof. Dr. Rengers Vortrag.
An Spannung kaum zu überbieten ist das derzeit stattfindende Rennen um die Nachfolge von Prof. Dr. Hans Heinz Fabris, seines Zeichens scheidender Inhaber der offensichtlich sehr gefragten Journalistik-Professur an der Universität Salzburg. Bereits im April waren die sechs geladenen Bewerber im Rahmen eines offiziellen Hearings aufgefordert, ihre Vorstellungen zum Thema "Die Diversifikation des Journalismus: Konsequenzen für Forschung und Lehre" zu präsentieren.
Prof. Dr. Rudi Renger (Salzburg) eröffnete mit seiner Rede den Tag, ihm folgten Prof. Dr. Irene Neverla (Hamburg), Dr. Margret Lünenborg (Wien), PD Dr. Klaus-Dieter Altmeppen (Ilmenau), Prof. Dr. Roman Hummel und Prof. Dr. Hannes Haas (beide Wien).
Gut strukturierte Definitionen und Konzepte waren ebenso vertreten wie klassische Themenverfehlungen und völlig unmotiviert anmutende Darbietungen.
Die Berufungskommission, die von von Dr. Elisabeth Klaus angeführt wird, zauberte nach langen Beratungen einen Ex-aequo-dritten-Platz aus dem Hut.
Erstgereihter ist demnach Prof. Dr. Roman Hummel, ihm folgt an zweiter Stelle Dr. Margret Lünenborg, der zum Zeitpunkt des Hearings eine entscheidende Qualifikation, nämlich die Habilitation, noch fehlte. Den dritten Platz teilen sich Prof. Dr. Hannes Haas und der Lokalmatador Prof. Dr. Rudi Renger.
Dieses Stirnrunzeln verursachende Ergebnis wurde an Rektor Heinrich Schmidinger entsandt, der entscheiden wird, wer tatsächlich für die ausgeschriebene Professur ans Institut geholt wird. (hess)
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