Wien – Für Joseph Ratzinger, den Sohn eines Gendarmen, war es ein beständiges Aufsteigen bis zur Wahl als Papst, hier die wichtigsten Stationen: 1927 geboren am 16. April in Marktl am Inn. 1946 bis 1951 Studium der Philosophie und Theologie in Freising und München. 1951 Priesterweihe in Freising. 1951 bis 1952 Kaplan in München-Bogenhausen. 1957 Habilitation an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie. 1962 bis 1965 Offizieller Konzilstheologe Zweiten Vatikanums. 1977 Ernennung zum Kardinal. 1981 Ernennung zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission. 1986 bis 1992 Leiter der Kommission zur Erstellung des "Katechismus der Katholischen Kirche". 2002 Wahl zum Dekan des Kardinalskollegiums 2005 Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI. Vordergründig wenig mit dem Ruf des Konservativen, der dem Neuen Papst nachhängt, hat der "Ratzinger-Fanclub" im Internet zu tun, die natürlich nach der Papstwahl sofort zusammenbrach. Auf dieser Seite gibt es auch Fan-Artikel, vom Ratzinger-T-Shirt bis zum Bierkrug mit Bild von Ratzinger zu erwerben. Seit er Papst ist, beinahe programmatisch: Eine in schwarz-weiß gehaltene Baseball-Mütze. Aufschrift: "Papist". (kps/DER STANDARD, Printausgabe, 20.4.2005)