Wien - Analysten heimischer Bankinstitute erwarten nach den anhaltenden Kurseinbrüchen an der US-Technologiebörse Nasdaq keine nachhaltige Kursschwäche US-amerikanischer Technologiewerte. Der von Microsoft angeführte Kurseinbruch an der US-Wachstumsbörse habe das Sentiment nur kurzfristig belastet, heißt es unisono. "Es gibt eigentliche keine Panikstimmung, sondern eher eine Sektorrotation, heraus aus der Technologie und hinein in Standardwerte", meint Monika Rosen, Analystin des Asset Management der Bank Austria. Auch die Aktienexperten der Raiffeisen Zentralbank (RZB) empfehlen angesichts der volatilen Entwicklung der Technologieaktien vorerst traditionelle Papiere, wie Pharma-, und Finanzwerte, zum Kauf. Im Verlauf des zweiten Quartals sollte die Korrektur jedoch einen Boden finden, meinen die RZB-Experten. Angesichts des langfristig unverändert positiven Ausblicks für den Technologiesektor sollten Investoren Kurskorrekturen der nächsten Monate für günstige Einstiege nutzen. Auch Monika Rosen von der Bank Austria glaubt nicht an ein "endgültiges 'Aus' für Tech-Aktien", sondern sieht die jüngste Korrektur eher als "Rückkehr zur Normalität", die bei entsprechender Stabilisierung auch wieder Einstiegsniveaus schaffe. (APA)