Foto: Linde Verlag

- Sind starke Nerven wichtiger für den beruflichen Erfolg oder pingelige Genauigkeit?
– Erklimmt man mit der richtigen Ellenbogentechnik auf jeden Fall die Karriereleiter?
– Zählt nur der Leistungswille, egal, aus welchem Elternhaus man stammt?
– Immer wieder machen Erkenntnisse über die ultimativen Ursachen für berufliches Fortkommen Schlagzeilen, oft untermauert von wissenschaftlichen Untersuchungen. Doch meist werden damit nur Vorurteile einzementiert.

In einer groß angelegten Studie im deutschen Sprachraum haben die Autoren Daten über die Persönlichkeitsmerkmale, Herkunft, Karriereaspirationen und Karriereverläufe von 1.200 Absolventen verschiedener Generationen der Wirtschaftsuniversität erhoben.

Und sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Realität des Karrieremachens ganz anders aussieht, als die meisten vermuten.

Auszug aus der Studie:

Ein in der Herkunftsfamilie geformter politik- und wirtschaftsinteressierter Lebensstil begünstigt beruflichen Erfolg.

Persönliche Weiterentwicklung beim Berufseinstieg steigert die Karrierezufriedenheit am Ende des ersten Berufsjahrzehnts.

Frauen verdienen im Verlauf von zehn Jahren mehr als 71.000 Euro weniger als Männer, die sich in nichts von ihnen unterscheiden als in ihrem Geschlecht.