Graz - Rapid Wien beendete am Freitag zum Auftakt der 28. Runde der Fußball-max.Bundesliga mit einem 4:0 (2:0)-Sieg beim GAK die schwarze Grazer Serie. Mit dem ersten Saisonsieg im Schwarzenegger-Stadion, wo es im Herbst drei Niederlagen gesetzt hatte, verteidigte der Rekordmeister souverän seine Tabellenführung. Wie schon in der Vorwoche trafen Rene Wagner (15.) und Zeljko Radovic (21. und 51.) für Rapid, den vierten Treffer markierte Krzysztof Ratajczyk aus einem Freistoß (70.). Ausfälle locker weggesteckt Trotz der Ausfälle von Dowe, Lagonikakis, Wetl und Majidi gingen die Grün-Weißen von Beginn an engagiert zur Sache und hatten durch Rene Wagner (5.) nach Vorarbeit von Wimmer auch die erste Möglichkeit. Zehn Minuten später fast eine Wiederholung der Szene, nur mit erfolgreichem Abschluss: Nach Fehler von Amerhauser flankte Wimmer ideal zur Mitte und der tschechische Teamstürmer erzielte volley sein 14. Saisontor. Rapid wirbelte Die von Peter Schöttel, der mit seinem 396. Bundesliga-Einsatz nunmehr alleiniger Rapid-Rekordspieler ist, gut dirigierte Abwehr der Hütteldorfer hatte auch in der Folge die GAK-Sturmspitzen gut im Griff. Die Rapid-Stürmer hingegen wirbelten die Viererkette der Gastgeber immer wieder gehörig durcheinander. Während der GAK nur bei einem Ehmann-Freistoß, den Maier sicher hielt (17.), eine Tor-Möglichkeit hatte, tauchten Savicevic, R. Wagner und Radovic immer wieder gefährlich vor dem Tor von Franz Almer auf. Der Ex-GAK-Stürmer sorgte in der 21. Minute mit dem 2:0 auch für die Vorentscheidung. Nachdem er zunächst noch alleine vor Almer gescheitert war, traf er im zweiten Versuch aus kurzer Distanz - Almer hatte einen Wagner-Schuss nur kurz abwehren können. Radovic im Doppelpack Radovic, der einen Tag zuvor seinen 26. Geburtstag gefeiert hatte, vergab in der 44. Minute noch die große Chance auf das 3:0. Nach dem Wechsel holte er den Doppelpack aber nach: Wagner legte ideal vor und Almer war beim Schuss seines Ex-Klubkollegen zwar noch am Ball, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern. Detail am Rande: Radovic, der im Frühjahr damit bereits sein sechstes Tor für die Hütteldorfer erzielte, wurde bei seinem Austausch auch von den GAK-Fans mit Beifall verabschiedet. Ratajczyk setzte den Schlußpunkt Das Spiel war längst entschieden, aber Rapid legte noch einen vierten Treffer drauf: Ein Freistoß von Ratajczyk ging in der 70. Minute durch die löchrige GAK-Mauer. Dabei hatten die Rotjacken noch Glück, dass es beim 0:4 blieb. Almer bewahrte sein Team bei Chancen von Hatz und Savicevic vor einer noch höheren Niederlage. GAK - Rapid Wien 0:4 (0:2) . Schwarzenegger-Stadion, 7.328, Lehner. Torfolge: 0:1 (15.) R. Wagner 0:2 (21.) Radovic 0:3 (51.) Radovic 0:4 (70.) Ratajczyk (Freistoß) GAK: Almer - Lipa, Ehmann, Akoto (46. Schuiteman), Hartmann - Ramusch, Ceh, Kulovits (66. Aloisi), Amerhauser (46. Dmitrovic) - Pamic, Radlspeck Rapid: Maier - Schöttel - Schießwald, Hatz - Wimmer, Freund, Saler (81. Lederer), Ratajczyk - Savicevic (86. Pichlmann), Radovic (70. Zingler), R. Wagner Gelbe Karten: Amerhauser, Pamic (im nächsten Spiel gesperrt), Ehmann bzw. Hatz (im nächsten Spiel gesperrt), R. Wagner (APA)