Einen hochverdienten 5:0-Sieg feierte der LASK gegen die an diesem Tag fast schon inferioren Lustenauer. Nach einer konfusen ersten Viertelstunde übernahmen die Linzer klar das Kommando, am Ende mussten die Gäste, die extra vorher ein zweitägiges Mentalseminar eingelegt hatten, froh sein, nicht noch mehr Tore kassiert zu haben. Damit hat sich der LASK wie erhofft vom Tabellenende abgesetzt, alles läuft auf einen Vorarlberger Abstiegs-Kampf Bregenz-Lustenau hinaus. Panis traf die Querlatte Nach der mühsamen Anfangsphase deutete ein Schuss von Panis (18.) an die Querlatte bereits an, dass es für die Vorarlberger nun ernst wird. Sechs Minuten später bediente Brenner Udovic, der endlich das 1:0 für die Linzer schoss. Lichtenwagner fabrizierte nach einer kuriosen "Kerze" vor dem Tor aus kurzer Distanz das 2:0 und Pichorner sorgte mit einem schönen Schuss aus 20 Metern ins Kreuzeck das 3:0. Austria-Spion Robert Sara war da schon klar, "dass wohl noch mehr Tore fallen würden." Lustenau von seiner schwächsten Seite So kam es auch. Lichtenwagner (60.) und Udovic (62.) machten ihren persönlichen Doppelpack perfekt, letztlich kamen die Gäste mit dem 0:5 sogar noch leidlich davon. So traf Rohseano in der 75. Minute auch noch die Stange. So schnell werden die Linzer wohl nicht mehr einen so schwachen Gegner vor die Flinte bekommen. Erstaunlich war nur, wie gelassen und früh Lustenau-Trainer Stanisavljevic die Niederlage hinnahm. LASK - Austria Lustenau 5:0 (3:0) Linzer Stadion, 4.000, Birgmann. Torfolge: 1:0 (24.) Udovic 2:0 (29.) Lichtenwagner 3:0 (36.) Pichorner 4:0 (60.) Lichtenwagner 5:0 (62.) Udovic LASK: Pavlovic - Grassler - Rohseano, Milinovic, Jochum - Brenner (80. Memic), Kauz, Pichorner, Panis (77. Kiesenebner) - Lichtenwagner, Udovic (72. Dadi) Lustenau: Kraßnitzer - Pastoor - Kateman, Benneker (63. Olugbodi) - Zwijnenberg, Prinzen, Grüner, Brezic, Butrej - Marcelino, Echteld ((63. Kristo) Gelbe Karten: Milinovic, Kauz bzw. Prinzen, Benneker, Kateman