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Zur Informationsgesellschaft gehören alle, doch nicht alle Menschen dieser Welt haben Zugang zu ihr. Auf dem heurigen UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) sollen Mitte November in Tunis die Weichen gestellt werden, die digitale Kluft zu beseitigen. Im Vorfeld dazu findet am 2. und 3. Juni in Wien die Konferenz "ICT & Creativity" statt.

350 Fachleute

Die Konferenz ist einerseits ein "Vision Event" mit Referaten führender Regierungsvertreter sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft und andererseits eine Arbeitskonferenz für die Wiener Deklaration zu Kreativität und IT, die in das Abschlussdokument der WSIS Konferenz in Tunis einfließen soll.

350 Fachleute aus mehr als 35 Ländern haben dazu ihr Kommen zugesagt. Unter den Teilnehmern befinden sich neben Gastgeber und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, der Generaldirektor der UNESCO Koichiro Matsuura, der "Computerphilosoph" Joseph Weizenbaum (MIT) sowie Patrick de Smedt (Chairman Microsoft Europe). (red/DER STANDARD, Printausgabe vom 31.5.2005)