Wien - Bei den Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für die rund 3.500 Arbeiter an österreichischen Verkehrsflughäfen bleiben die Fronten hart. Am Mittwoch haben sich die Sozialpartner ohne Ergebnis getrennt. Eine angebotene Lohnerhöhung von 2,1 Prozent ist aus Sicht der Arbeitnehmer "unannehmbar". Ab nächster Woche sind Betriebsversammlungen an den österreichischen Verkehrsflughäfen geplant, Störungen werden nicht ausgeschlossen.

"Wir werden die Belegschaft über den Stand der Verhandlungen informieren und die weitere Vorgangsweise festlegen", sagte der Verhandlungsleiter für die Arbeitnehmer, der Betriebsratsvorsitzender am Flughafen Wien-Schwechat, Gerhard Gager, am Mittwochabend zur APA. Man werde sich von der Belegschaft die Ermächtigung für "alle Maßnahmen, die zum raschen Abschluss" eines neuen Kollektivvertrags (KV) führen, holen, sagte Gager.

Beeinträchtigungen des Flugverkehrs seien bei den Versammlungen nicht geplant, könnten aber nicht dezidiert ausgeschlossen werden. Die Sozialpartner hatten am Mittwoch sechs Stunden miteinander verhandelt. (APA)