• 1989-2002: Swissair geht im Zuge der Liberalisierung des Luftverkehrs verschiedene Allianzen mit anderen Airlines ein: Global Excellence, European Quality Alliance, Atlantic Excellence, Qualiflyer.

    Diese Bündnisse zerfallen aber nach einigen Jahren wieder. Die Partner - darunter alte Freunde wie SAS, Singapore und AUA - schließen sich stärkeren Airlines oder Allianzen an.

  • November 1993: Das Fusionsprojekt Alcazar zwischen Swissair, AUA, SAS und KLM scheitert u.a. an der Frage der US-Partner: KLM ist mit Northwest, Swissair, Austrian und SAS sind mit Delta Air Lines verbunden.

  • 1997 bis Anfang 2001: "Hunter"-Strategie unter dem neuen SAirGroup-Chef Philipp Bruggisser: Kapitalbeteiligungen bei nationalen und regionalen Gesellschaften wie der belgischen Sabena. Die meisten Gesellschaften sind aber Sanierungsfälle, was der Swissair riesige Verluste bringt.

  • 2. Oktober 2001: Grounding der Swissair.

  • 31. März 2002: Während die Swissair den Betrieb einstellt, startet die neue Schweizer Fluggesellschaft Swiss dank Zwei-Milliarden-Hilfe der öffentlichen Hand. Sie geht eine Nordamerika-Partnerschaft mit American Airlines (AA) ein, dem Schwergewicht der Allianz Oneworld.

  • 23. Sept. 2003: Der Swiss-Verwaltungsrat entscheidet sich für eine Mitgliedschaft bei Oneworld und gegen ein Zusammengehen mit Lufthansa. Parallel dazu unterzeichnen Swiss und British Airways eine Absichtserklärung über eine strategische Allianz der beiden Fluggesellschaften.

  • 3. Juni 2004: Swiss verzichtet auf den geplanten Beitritt zur Oneworld-Allianz. Grund ist ein Streit mit British Airways bei den Vielfliegerprogrammen.

  • 22. März 2005: Swiss wird an Lufthansa verkauft. Sie soll aber weitgehend eigenständig bleiben.

  • 2. Juni 2006: Swiss wird Mitglied der Star Alliance um United, SAS und Lufthansa. (APA)