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Frankl Williams.

Foto: Reuters/Rellandini

Hamburg - Nick Heidfeld hat von seinem Teamchef Frank Williams keine Garantie für eine Weiterbeschäftigung im BMW-Williams-Team für die nächsten Formel-1-Saison erhalten. "Wir werden zur gegebenen Zeit überlegen, wie es 2006 weitergeht. Ich diskutiere nie über Verträge", sagte Williams der "Bild am Sonntag". In einem Doppel-Interview zusammen mit dem Mönchengladbacher Piloten erklärte Williams aber auch: "Nick hat die natürliche Fähigkeit, Weltmeister zu werden. Es hängt nur vom Auto ab."

"Für mich gibt es nur eine Lösung: schnell fahren, im Optimalfall gewinnen. Dann ergibt sich alles andere von selbst. Ich würde gerne bei Williams bleiben", sagte der 28-jährige Heidfeld, der in dieser Saison bereits zwei Mal unter die ersten Drei gefahren ist. Heidfeld hatte seinen Cockpit-Platz bei dem deutsch-britischen Team allerdings erst erhalten, nachdem der ursprünglich verpflichtete Brite Jenson Button nach einem Gerichtsentscheid bei BAR-Honda bleiben musste. "Wir haben eine Option auf Button. Alles hängt von seinem Abschneiden bei BAR ab. Nicks Vorteil ist, dass er bezahlbar ist", sagte Williams.

Frank Williams kritisierte in dem Beitrag auch Motorenpartner BMW. "Unsere früheren Teams mit Honda oder Renault waren wesentlich kooperativer und erfolgreicher. Da gab es nicht diese ständigen Schuldzuweisungen", betonte der Teamchef. (APA/dpa)