Wie im WebStandard berichtet hat ein Programmierer Microsoft auf 500 Millionen Dollar geklagt, Streitpunkt war das Tabellenkalkulationsprogramm Excel.

Technologie für Datenaustausch

Der Programmier Carlos Armando Amado aus Guatemala entwickelte 1990 eine Technologie für den Datenaustausch zwischen der Tabellenverarbeitung Excel und der Datenbank Access und wollte diese nach zwei Jahren an Microsoft verkaufen. Microsoft lehnte diese Angebot aber ab und programmierte den Algorithmus nach.

Daraufhin verlangte Amado in einer Klageschrift beim Bezirksgericht in Santa Ana in Kalifornien pro verkaufte Kopie der Software zwei Dollar, da die laut seiner Aussage von ihm entwickelte Technologie in den Access-Versionen 95, 97, 2000 und 2002 zum Einsatz komme.

Neun Millionen US-Dollar

Das Gericht folgte nun den Ausführungen des Klägers und sprach ihm für den Zeitraum von 1997 bis 2003 eine finanzielle Entschädigung in Höhe von knapp neun Millionen US-Dollar zu, berichtet heise.de . Die Strafe könnte sich sogar noch erhöhen, da Forderungen für die vergangenen beiden Jahre noch nicht behandelt worden sind. Microsoft will vorerst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann gegebenenfalls Einspruch gegen das Urteil einlegen.(red)