Drei Millionen Besucher werden bei größtem Gratisfestival erwartet Wien - Wird es das 22. Donauinselfest schaffen, neuerlich die schon bisher rekordverdächtigen Besucherzahlen zu steigern? Drei Millionen Gäste werden zwischen 24. und 26. Juni erwartet - wenn das Wetter mitspielt. Bei sehr kühlen Temperaturen, dafür aber mit Luftballons, Eis und Promipräsenz, wurde am Dienstagabend bei der "Start up"-Party das umfangreiche Programm im Arkadenhof des Wiener Rathauses vom "Festivalvater", SP-Landesparteisekretär Harry Kopietz, und Bürgermeister Michael Häupl vorgestellt. Rund 2000 geladene Gäste und Künstler von Jazz Gitti bis Alfons Haider bekamen dort einen Vorgeschmack auf das Open-Air-Event.

Nena, Jimmy Cliff und Samy Deluxe

Zu den musikalischen Haupt-Acts zählen Nena, Reggae-Legende Jimmy Cliff und HipHop-Künstler Samy Deluxe. Austropop ist mit Georg Danzer, Peter Cornelius und den steirischen Insel-Stammgästen STS vertreten.

Neu: Wienerlied-Bühne

Bewährt hat sich die Kinderfreunde-Insel mit Showbühne, Bastelwerkstatt, Spielezelt und Kasperltheater, sportlicher Höhepunkt wird die Jet-Ski-Staatsmeisterschaft sein. Kopietz präsentierte auch Neuerungen: Mit kompostierbaren Mehrwegbechern, die erstmals auf der Country-Insel, die ihr 20-jähriges Bestehen feiert, eingesetzt werden, wird ein Schritt in Richtung mehr Umweltschutz gesetzt. Neu im Programm: die Heurigen-Insel mit Wienerlied-Bühne und Weininsel.

Die Kosten für Europas größtes Festival mit freiem Eintritt betragen 3,85 Millionen Euro, wovon die Stadt Wien eine Million beisteuert, der Rest kommt von zahlreichen Sponsoren. Der Aufwand zahlt sich laut Kopietz aus: Die Umwegrentabilität betrage mehr als 38 Mio. Euro für die Region Wien. (kri, DER STANDARD Printausgabe 9.6.2005)