Wien - Die "Aktion Habicht" mit verschärften Verkehrskontrollen in Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Slowenien und Slowakei zeigt Wirkung: In Österreich haben die im Tageschnitt bis zu 3.500 eingesetzten Beamte laut Oberstleutnant Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministeriums, bisher 21.495 Delikte registriert. Die Aktion läuft noch bis Sonntag.

Die Beamten verzeichneten 13.206 Geschwindigkeitsüberschreitungen, in 3.314 Fällen wurde der Sicherheitsgurt nicht angelegt, 249 Mal war der Kindersitz nicht ordnungsgemäß angebracht bzw. der Sprössling nicht darin untergebracht, 127 Lenker waren alkoholisiert unterwegs. "Sonstige" Delikte, worunter etwa das Telefonieren mit dem Handy am Steuer fällt, wurden 4.599 Mal gezählt.

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen liegt auf Vergehen gegen die Geschwindigkeitsvorschriften, auf der Verwendung des Sicherheitsgurts, sowie auf Alkohol und Drogen am Steuer und der vorschriftsmäßigen Verwendung des Kindersitzes. "Es werden aber auch alle anderen Vergehen natürlich geahndet", sagte Gollia. "Das ist eine generelle Aktion scharf." Der Endbericht der "Aktion Habicht" soll spätestens am Dienstag vorliegen.(APA)