Brüssel - Vodafone/Airtouch und Mannesmann werden für die Fusionsgenehmigung der EU einschneidendere Auflagen in Kauf nehmen müssen als bisher erwartet. Das zeichnet sich wenige Tage vor der am Mittwoch erwarteten Entscheidung der Brüsseler Wettbewerbshüter ab, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) berichtet. Die britische Mannesmann-Tochter Orange plc, Bristol, sei nur das offensichtliche Problem, zitiert das Blatt die Sprecherin von Wettbewerbskommissar Mario Monti. Es gebe nur eine Handvoll echter Wettbewerber auf dem Markt, und dementsprechend vorsichtig werde die Fusion beurteilt. Als Beispiel verwies die Sprecherin auf den italienischen Markt. Auch in zahlreichen technischen Fragen müsse die Kommission sicherstellen, dass die Marktentwicklung nicht blockiert werde. Sorgen bereitet vielen Wettbewerbern den Angaben zufolge ebenfalls der Einfluss des neuen Mobilfunkriesen auf dem Handy-Markt. (APA/vwd)